Niddatal - Mehr Natur wagen

Kann man der Nidda wieder ein Stück von ihrem alten Flussbett zurückgeben und so Landschafts- und Lebensräume wieder herstellen, die bei der Flussbegradigung verloren gegangen sind? Kann dort wieder eine Auenlandschaft, ähnlich wie auf dem Foto, entstehen? Diese Fragen wollen wir mit einem Antrag an die Stadt Frankfurt ergründen. Wieder hergestellt werden sollte nach unserer Ansicht der Altarm der Nidda, auf dessen Gebiet sich heute das Wäldchen direkt am Niddaradweg befindet (Bild unten).

 

Wie kommen wir darauf?

 

In den Jahren 1961/62 wurde die Nidda in der Gemarkung Harheim begradigt. Die vorhandenen Kiesbänke wurden weggebaggert, Böschungen trapezförmig gestaltet und die Flussschleifen begradigt. Der Altarm wurde durch den Niddauferweg vom Fluss getrennt, teilweise aufgefüllt und fiel trocken.

 

Wegen der mit der Begradigung verbundenen negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna setzte in den Jahren nach dem Eingriff in die Natur ein Umdenken ein. So hat die Stadtverordnetenversammlung im Jahr 1998 die „Konzeption Naturnahe Nidda“ beschlossen, in der u.a. angeregt wurde, dass Altarme wieder mit der Nidda zu verbinden sind. In der Folge wurde z.B. der Bonameser Altarm renaturiert und wurden viele weitere Maßnahmen umgesetzt.

 

Wir erwarten, dass mit der Umsetzung unserer Idee im Niddatal wieder ein wertvolles Stück Auenlandschaft entstehen kann,  mit all seinen positiven Auswirkungen auf die Pflanzen- und Tierwelt sowie das Landschaftsbild.

 

Die Zeit ist reif dafür. Der Antrag wird in der Ortsbeiratssitzung am 22. Oktober behandelt.

 

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