On-Demand-Busse bleiben auf unserer Agenda

12.11.2020   Das von der Stadtverordnetenversammlung schon beschlossene Projekt, Stadtteile im Norden und Westen von Frankfurt und darunter auch Harheim --->KLICK, mit sogenannten Rufbussen zu versorgen, ist von Verkehrsdezernent Oesterling (SPD) gekippt worden. Er will an dieser Stelle Geld sparen.

 

"Smart City" geht anders!

 

Wir meinen, dass hier eine große Chance vertan wird, den ÖPNV in den peripheren Stadtteilen attraktiver zu machen. Fördermittel des Bundes für Pilotprojekte dieser Art werden nun in andere Kommunen fließen. Ist man im SPD-geführten Dezernat vielleicht nicht in der Lage, die Möglichkeiten einer digital gesteuerten Bedarfssteuerung des Busverkehrs zu erkennen?  Das Anfordern eines Busses mittels Smartphone - dann wenn eine Fahrt benötigt wird - könnte sehr attraktiv sein für Menschen, die kein eigenes Auto haben und wäre bestimmt auch ein Anreiz für PKW-Besitzer, das eigene Fahrzeug einmal stehen zu lassen. Busse, die leer fahren, wenn sie nicht gebraucht werden, nützen niemandem.

 

Wir bleiben dran

 

Wir lassen die Forderung aber nicht fallen und versuchen weiter, dass es wenigstens zu einem Pilotbetrieb kommt - vielleicht in abgespeckter Version.  Der CDU-Fachausschuss Verkehr arbeitet schon daran es möglich zu machen, dass der Verkehrsversuch "On-Demand-Busse" baldmöglich doch noch umgesetzt wird.